Tierschutzhund und Berufstätigkeit

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Tierschutzhund und Berufstätigkeit

Beitragvon Kruerex » Mo 7. Mär 2011, 12:37

Hallo
Ich habe eine Freundin und deren letzter Hund ist gestorben. Nun suchte sie einen neuen Hund - Tierschutzhund sollte es sein und kein Welpe mehr , weil sie 6 Std arbeiten geht (Fahrweg schon eingerechnet)
Sie hat vom Tierschutz/Heimen keinen bekommen. Begründung war immer "Sie sind zu lange weg , der Hund leidet dann"
Ach ja? - im Tierheim sitzen ist besser?
Es ist nun ein privater Notfall geworden , 3 Wochen Urlaub genommen und nun läuft alles prima.
Ist es wirklich unmöglich vom Tierschutz einen Hund zu bekommen , wenn man arbeitet?
Liebe Grüße
Sandra und die 2 Chaoten
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Re: Tierschutzhund und Berufstätigkeit

Beitragvon hazel » Mo 7. Mär 2011, 13:14

Kruerex hat geschrieben:Hallo
Ich habe eine Freundin und deren letzter Hund ist gestorben. Nun suchte sie einen neuen Hund - Tierschutzhund sollte es sein und kein Welpe mehr , weil sie 6 Std arbeiten geht (Fahrweg schon eingerechnet)
Sie hat vom Tierschutz/Heimen keinen bekommen. Begründung war immer "Sie sind zu lange weg , der Hund leidet dann"
Ach ja? - im Tierheim sitzen ist besser?
Es ist nun ein privater Notfall geworden , 3 Wochen Urlaub genommen und nun läuft alles prima.
Ist es wirklich unmöglich vom Tierschutz einen Hund zu bekommen , wenn man arbeitet?


Hört sich für mich nach gängigen Erfahrungen mit vielen organisierten Tierschützern an. Anstatt das für das Tier kleinere Übel zu wählen (und ich halte 6 Stunden noch für an der Grenze des Machbaren für einen Hund der das gewohnt ist) lässt man den Hund lieber im Zwinger im TH oder wo auch immer. Ich mag paranoid sein, aber ich halte das in vielen Fällen für Machtgehabe der TSler. Es sind bei Interessenten einfach nicht genug grüne, hoch eingezäunte Wiesen und 24/7-Zeitfenster für alle bedürftigen Hunde, das wird nur nicht so gesehen.

Bitte nicht falsch verstehen, ich begrüße TS, aber nicht jeder ist charakterlich dafür geeignet. Es gibt auch das genaue Gegenteil (à la fire & forget), die Mitte wäre wahrscheinlich golden.
Gruß,

Rolf

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Re: Tierschutzhund und Berufstätigkeit

Beitragvon Setterina » Mo 7. Mär 2011, 16:02

Ich denke auch das dies kein Einzelfall ist. Man muß bei Hundewunsch aus dem Tierschutz einen Fragenkatalog beantworten und wenn da steht Berufstätig und kein Garten, hat man schon schlechte Karten.
Die Tierschutzleute, oder die meisten, machen sich einfach nicht die Mühe, durch ein gutes Gespräch herauszufinden worauf es dem zukünftigen Hundehalter ankommt.
Ist ein Garten immer der bessere Weg? Wie viele Hunde fristen dann ein Dasein im Garten und kommen kaum vor die Tür...weil ein Garten reicht dem Hund ja
Ja und selbst wenn man berufstätig ist, ich meine natürlich schon Teilzeit, dann kommt es doch auf die Qualität der Beschäftigung nach der Arbeit an.
Ein Zitat von Clarissa von Reinhard (Animal Laern) war, "die entspanntesten Hunde die sie kennt, sind Hund von Teilzeitberufstätigen. Die Hunde könnten in dieser Zeit abschalten und entspannen. Es ist nicht immer gut für den Hund wenn er den ganzen Tag bespaßt wird und nur Aktion hat"

Schön das Deine Freundin doch einen Hund gefunden hat.
Liebe Grüße
Tina mit Ilka und Benji
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Re: Tierschutzhund und Berufstätigkeit

Beitragvon Dobilenchen » Mo 7. Mär 2011, 21:37

Ich hab mal versucht vom tierheim duisburg einen zu bekommen, 3 tage in der woche wäre der hund dann 5 std. alleine gewesen- hab keinen bekommen! hab ich nicht verstanden... also lena ist gern mal 4-5 stunden alleine, dann kann sie super schlafen, meine freundin lässt sie mittags raus, wenn mein freund nachtschicht hatte und ich kümmere mich dann morgens und abends um die beiden, nachmittags und wenn er frei hat mein freund und ich will mal sagen denen geht es richtig gut! ich war selber mal sehr aktiv im tierschutz und hab mich zurückgezogen, als ich so gesehen habe wie und wohin die hunde vermittelt werden und vorallem WER die hunde vermittelt....

Freue mich für deine Freundin das sie wieder einen vierbeiner hat, dem es jetzt bestimmt super gut geht! :mrgreen:
Grüße Sabrina, Amy, Rocky & Csoki und mein Lenchen unvergessen ganz tief im Herzen


[i]Wer kämpft kann verlieren- wer nicht kämpft hat schon verloren[/i]
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Re: Tierschutzhund und Berufstätigkeit

Beitragvon redrotti » Di 8. Mär 2011, 19:23

Also wir habenn mit dem TH Duisburg andere Erfahrung gemacht.

Wir waren, als Senta kommen sollte, beide vollzeit berufstätig. Wir haben angegeben, dass sie tgl. 4-5 Stunden allein ist. Allerdings wohnt mein Vater, Rentner, nebenan und wir haben einen Garten.

Das war alles kein Problem, vor allem nicht für Senta.

Man sollte jedoch bedenken, dass so ein Wauz auch mal alt wird und mehr Betreuung benötigen kann. Meine Frau hat deshalb nur noch einen 400€ Job. Das nehmen wir aber gern in Kauf.
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Re: Tierschutzhund und Berufstätigkeit

Beitragvon ohse » Mi 9. Mär 2011, 11:34

Kruerex hat geschrieben:Hallo
Ich habe eine Freundin und deren letzter Hund ist gestorben. Nun suchte sie einen neuen Hund - Tierschutzhund sollte es sein und kein Welpe mehr , weil sie 6 Std arbeiten geht (Fahrweg schon eingerechnet)
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Und" dieses Gebaren" treibt dem lieben Herrn Zajak die Kunden ins Geschäft!
lg ohse
lasst die hunde bellen, sie können nicht singen (friedrich schiller)

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jump, Krümelmonster
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